Willkommen in

Sachsen-Anhalt

Kernland deutscher Geschichte und Heimat
weltverändernder Ideen

Ihr Gastgeber

Herzlich
Willkommen

Grußwort des
Ministerpräsidenten

Herzlich grüße ich Sie auf unserer Website zum Tag der deutschen Einheit, den in diesem Jahr Sachsen-Anhalt ausrichtet. Pandemiebedingt werden die Feierlichkeiten noch immer eingeschränkt sein. Dennoch eröffnen wir vielfältige Möglichkeiten zur Information und Teilhabe für alle. So werden Sachsen-Anhalt und die Stadt Halle virtuell, aber auch in Wirklichkeit wunderbare Gastgeber sein, wenn wir am 3. Oktober den 31. Jahrestag der Wiedervereinigung Deutschlands feiern.

Unser Bundesland hat eine Entwicklung genommen, auf die die Menschen zu Recht stolz sind. Mit Fleiß und großer Liebe zur Heimat wurde dieses Land tiefgreifend umgestaltet und präsentiert sich heute modern, geschichtsbewusst und weltoffen. Es gibt in Sachsen-Anhalt viel zu entdecken. Wir sind das Bundesland mit der höchsten Dichte an Welterbestätten. Darüber hinaus gibt es Landschaften von größter Schönheit im Saale-Unstrut-Tal, im Harz, an der Elbe und in der Altmark. Nutzen Sie auch die digitalen Angebote, um ein Land kennenzulernen, dass sich geradezu als Wiege Deutschlands, als Ursprungsort der Reformation, aber auch des modernen Denkens versteht. Sie sind willkommen, wir freuen uns über Ihr Interesse.

Dr. Reiner Haseloff

Ministerpräsident des Landes
Sachsen-Anhalt

Fakten

Einwohnerzahl:

2.180.684 Mio.

Landeshauptstadt:

Magdeburg

Fläche:

20.452 km²

Sachsen-Anhalt

#moderndenken

Sachsen-Anhalt

Starke Geschichte,
große Ideen

Faszinierendes Welterbe und wunderschöne
Landschaften entdecken

Sachsen-Anhalt ist eine der Regionen in Mitteleuropa mit dem reichsten Kulturerbe überhaupt. Es ist Kernland deutscher Geschichte. Quedlinburg, eine im Mittelalter gegründete Stadt von höchster politischer Bedeutung (Heinrich I.), hat nicht nur eine faszinierende Altstadt, sondern gilt zugleich als „Wiege Deutschlands“. Der „erste Kanzler der Einheit“ – Otto von Bismarck – wurde bei uns geboren.

In dieser Region haben über Jahrhunderte hinweg kluge Köpfe weltverändernde Ideen entwickelt, die ihrer Zeit voraus waren. Allein sechs Ideen hat die UNESCO als Erbe der Menschheit anerkannt: Von der Himmelsscheibe über den Naumburger Dom, Quedlinburg, Martin Luther, Gartenreich Dessau-Wörlitz bis zum Bauhaus.

Eine einmalige Dichte in Deutschland. Hinzu kommen mit dem UNESCO-Biosphärenreservat Mittelelbe und dem UNESCO Global Geopark Harz international beachtete Modellregionen für Nachhaltigkeit.

Der Geist, etwas Neues zu wagen, wirkt in dieser Region, wo der Farbfilm (Agfa) oder die zivile Luftfahrt (Junkers) erfunden wurden, bis heute fort. Das beweisen die vielen faszinierenden Beispiele der Kampagne #moderndenken.

Für Liebhaber von Kultur, Natur und Genuss gibt es bei uns viel zu entdecken: Von malerischen Auenlandschaften, über den Harz mit dem Brocken bis zur Weinregion Saale/Unstrut, der Toskana des Nordens.

Sachsen-Anhalt

Unsere Einheits-
Botschafter

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Erfahre mehr über die
Geschichten unserer Botschafter

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Falk Schuster (40) ist zwar gebürtiger Sachse, aber längst leidenschaftlicher Sachsen-Anhalter. Er liebt die landschaftliche Vielfalt und den unglaublich kulturellen Reichtum des Landes! Falk Schuster studierte an der Hochschule für Kunst und Design auf der Burg Giebichenstein in Halle (Saale) Trick- und Animationsfilm. Er ist inzwischen ein mehrfach und international prämierter Filmproduzent. Er ist überzeugt, dass wir unsere Zukunft, wie kaum eine andere Generation vor uns in der Hand haben. Es liege jetzt an uns, was wir aus dem Geschenk der Einheit machen.

Ich bin 1980 in der Nähe von Oschatz in Sachsen geboren. Als die Mauer fiel, war ich 9. Bis auf ein paar Urlaube mit den Eltern im Harz hatte ich mit Sachsen-Anhalt keine Berührungspunkte.

Meine erste bewusste Begegnung mit unserem Bundesland? Mit 14 war ich auf einem Konzert der schwäbischen Rapper von Fanta 4 in Halle (Saale). Irgendwie muss es mich da erwischt haben. 2003 begann ich an der Burg Giebichenstein in Halle (Saale) mein Studium als Werbegrafiker. Die Kunsthochschule ist eine der größten in Deutschland, fördert visionäres Denken und Gestalten ebenso wie berufspraktische Fähigkeiten. In Halle konnte ich mir für meinen heutigen Beruf als selbstständiger Dokumentarfilmer ein tolles Netzwerk aufbauen, das ich nicht wieder aufgeben wollte. Außerdem hatte ich während des Studiums hier die Frau meines Lebens kennengelernt. Gibt es bessere Gründe, hierzubleiben? Die Menschen gerade im Süden von Sachsen-Anhalt liegen mir irgendwie. Überhaupt nicht glatt und oberflächlich, sondern mit einer besonderen, ganz direkten Herzlichkeit.

Was mich an Sachsen-Anhalt so begeistert: die landschaftliche Vielfalt, die ich selbst erst entdecken musste. Zum Beispiel an einer Radtour die Elbe entlang Richtung Norden. Verwunschene Auenwälder winzige Dörfer, Storchennester. So viele versteckte Geheim-Ecken, und ich habe sie noch längst nicht alle gesehen. Und dann die unglaubliche Dichte an UNESCO-Weltkulturerbestätten. Quedlinburg, Wörlitzer Park, Bauhaus, da kann einem fast ein bisschen schwindelig werden…

Ohne die Einheit hätte ich mein Studium sicher nicht so frei wählen, mich in verschiedenen Richtungen ausprobieren können. Das war schon ein Glück für mich, das ist mir allerdings erst viel später bewusst geworden. Meine Schwester ist sechs Jahre älter und wie ich in Sachsen aufgewachsen. Sie lebt heute mit Mann und Kindern in Glasgow. Meine halbe Familie sind also Schotten. Wir besuchen einander oft und gern. Wäre ohne die Einheit so alles undenkbar.

Obwohl ich die Wende kaum bewusst erlebt habe: Mit dem Wissen von heute bekomme ich fast eine Gänsehaut, wenn ich daran denke, dass die friedliche Revolution auch hätte scheitern können. Es ist einfach ein großes Glück, dass alles so gekommen ist.

Viele meiner Mitarbeiter und Zulieferer sind in Halle (Saale) gebliebene Westdeutsche. Da spüre ich fast jeden Tag persönlich dieses Einheitsding. Und: Irgendwie hat ja mein Job auch mit der Einheit zu tun. Oder mit dem, was davor war. Ich habe zum Beispiel einen Film gemacht über das berühmte Leipziger Devisen-Hotel “Astoria”, das 1996 schließen musste. Dafür mit Barfrauen, Nachtportiers und auch Stasileuten über die DDR-Zeit gesprochen und viel Persönliches, auch Widersprüchliches erfahren.

Ossis und Wessis müssen ja nicht in allem gleich sein, schließlich unterscheiden sich Nord- und Süddeutsche auch. Ein bisschen selbstbewusster könnte der Osten, egal ob jetzt Bundesländer oder einzelne Menschen, oft schon auftreten – denn sie haben überhaupt keinen Grund, sich zu verstecken. Bei Renten und Löhnen gibt es hingegen vielfach noch Aufholbedarf. Wir haben unsere Zukunft in der Hand, wie kaum eine Generation vor uns. Es liegt an uns, was wir aus dem Geschenk der Einheit machen.

Falk Schuster

Einheitsbotschafter
Sachsen-Anhalt

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Kirstin Knufmann (40) studierte Fotografie in Köln und Barcelona. Sie lebte in München und arbeitete in New York und Los Angeles als Modefotografin – und fand schließlich ihr Glück in der Altmark im Norden von Sachsen-Anhalt. 2012 gründete sie in Klötze die Firma Pure Raw, ein inzwischen international tätiges Unternehmen der Ernährungsbranche, das Algen und hochwertige, pflanzenbasierte und innovative Lebensmittel produziert. Sie baute einen Online-Shop für Rohkostprodukte auf und wurde als Deutsche Kreativpilotin ausgezeichnet. In Klötze hat sie ihre Liebe gefunden, eine Familie gegründet und ist Mutter von zwei bezaubernden Kindern. Ihr Gefühl der Einheit ist – Freude. Zuallererst wegen Ihrer tollen Familie, die es ohne die Einheit so nicht gegeben hätte.

Ich stamme aus Bergheim nicht weit von Köln, habe in München, Barcelona, New York und Los Angeles gelebt. War also in der Welt unterwegs und hatte von Sachsen-Anhalt noch nicht mal ein Klischee im Kopf.

Es begann mit einer Überraschung auf der Bio-Messe in Nürnberg 2012. Dort habe ich erfahren, dass es in Klötze eine Algenfarm gibt – wie sonst eigentlich nur in Asien. Beruflich sehr interessant. Klötze in Sachsen-Anhalt. Ich hatte irgendwie gar keine Vorstellung, da musste ich erst mal auf der Landkarte nachsehen. Und natürlich schnellstmöglich hin. Der Chef der Algenfarm konnte mich schon bei meinem ersten Besuch dort für die Gegend begeistern. Und schließlich auch für sich. Heute ist er mein Mann. Jörg Ullmann und ich sind inzwischen 9 Jahre ein Paar, haben zwei zauberhafte Kinder.

Es war immer klar, dass ich mal den Bauernhof meiner Eltern im Rheinland übernehmen würde. Doch plötzlich war da diese spannende Perspektive mit der Algenproduktion – und der neuen Liebe – gut 400 Kilometer weiter östlich, in der Altmark. Ich fühlte mich von Anfang an richtig willkommen in meinem neuen Zuhause. Beruflich und auch privat.

Als die Mauer fiel, war ich 10. Die deutsche Teilung war für mich nie ein Thema. Naja, Oma und Opa haben früher manchmal Päckchen in den Osten geschickt – da gibt es viele Dinge nicht, erklärten sie mir.

Ich habe in eine ostdeutsche Familie geheiratet, lerne von der Schwiegermutter, sie stammt wie mein Mann aus dem Osten, viel über Alltagsgeschichte. Ost-West-Dinge, von denen ich früher keine Ahnung hatte und die heute keine Rolle mehr spielen. Für uns junge Menschen ist die Einheit ganz alltäglich. Das ist gut so.

Trotzdem kann man von manchen Dingen, die es besonders im Osten gab, noch heute eine Menge lernen. Meine Schwiegermutter ist so eine echte Selbermacherin. Sie repariert viele Sachen im Haushalt selbst – statt sie einfach wegzuwerfen und neu zu kaufen. Das beeindruckt mich, von dieser Art Nachhaltigkeit profitieren wir alle. Frauen im Osten waren schon immer selbstständiger und gingen nach der Familiengründung meist schon wieder früh arbeiten. Im Westen war das, als ich Kind war, nicht unbedingt alltäglich. Da hat sich inzwischen auch vieles angeglichen.

Meine Wahlheimat, die Altmark, ist sehr ländlich geprägt. Mit ein paar Nach- und vielen Vorteilen. Lange Wege, übersichtliches Freizeitangebot, weniger Fachkräfte – dafür ist der Kitaplatz kein Problem und das Wohnen, das Leben überhaupt günstig. Und endlich gibt es auch in den meisten Orten vernünftiges Internet. Spannend besonders für junge Familien aus teuren Ballungsgebieten wie Berlin. Eine hohe Lebensqualität und günstiger ist es auch. Die Kinder wachsen unbeschwerter auf, man findet im Ort schnell Anschluss, wenn man auf Leute zugehen kann.

Mein Gefühl der Einheit ist – Freude. Ich habe eine tolle Familie, die es ohne die Einheit so nicht gegeben hätte. Was für ein Glück. Mein Wunsch: Dass sich Länder in vielen Dingen noch angleichen was z.B. unterschiedliche Schul- und Studienbedingungen angeht. Einheit ist eben ein langer Weg, auf dem man alle mitnehmen muss. Ach, und Sachsen-Anhalt: Tolles, vielfältiges Land mit jeder Menge kreativer Leute. “Modern denken” ist hier nicht nur so ein Spruch. Das erzähle ich jedem – und hab schon einige Freunde hierhergelockt. Alle waren positiv überrascht.

Kirstin Knufmann

Einheitsbotschafterin
Sachsen-Anhalt

Präsentation

Sachsen-Anhalt
entdecken

Echt schön ist unser Land. Echt grün und
voller echter Möglichkeiten. Die zu erleben,
liegt für Sie echt nah.

Besuchen Sie unser Sachsen-Anhalt – auf kurzem Weg mit Rad, Bahn oder Auto. Ihre Gastgeber und Freizeitanbieter freuen sich darauf. Zwei Beispiele:

Abenteuerlustige sind zum Beispiel im Harz genau richtig. Adrenalinjunkies gehen über die Titan RX – eine der längsten Hängebrücken ihrer Art oder fliegen in der Mega-ZipLine entlang der Rappbodetalsperre. Besonders beliebt: Der Harzer-Hexen-Stieg, der sich über mehr als 95 Kilometer von Ost nach West einmal quer durch die eindrucksvolle Berglandschaft des Harzes erstreckt. Höhepunkt auf dem Weg ist der Brocken, der Johann Wolfgang von Goethe zur berühmten Walpurgisszene in seinem Meisterwerk „Faust“ inspirierte.

Sachsen-Anhalter können Wandel gut. Das Land ist geprägt von erfolgreichen Transformationsprozessen. Ein Beispiel dafür ist Ferropolis – die Stadt aus Eisen. Fünf gigantische Bagger sind Zeitzeugen der Braunkohleförderung. Das ehemalige Tagebaugebiet wurde geflutet, so dass Ferropolis auf einer Halbinsel liegt. Eine einzigartige Mischung aus Industriegeschichte, Natur, Kultur und ideale Kulisse für Festivals.

Ferropolis steht für einen faszinierenden Strukturwandel. Die Vergangenheit wird für Ideen in der Gegenwart genutzt und dabei der Blick in die Zukunft geworfen. Pfiffiger Strukturwandel bedeutet zum Beispiel, dass im einstigen Braunkohletageabbau heutzutage Solarpanels einen großen Teil des Strombedarfs decken. Das nennen wir #moderndenken.
Viele tolle Tipps für Ihren Ausflug oder Urlaub bei uns in Sachsen-Anhalt finden Sie auf
www.sachsen-anhalt-tourismus.de

Hier lohnt es sich auch zu leben. Sachsen-Anhalt bietet Gestaltungsfreiräume und ganz besonders für junge Familien ein lebenswertes Umfeld. Hier findet man eine ausgeprägte Hochschullandschaft, eine hohe Dichte an Forschungsstätten, viele Geheimtipps und Möglichkeiten sich auszuprobieren und zu verwirklichen.

Wir freuen uns Gastgeber des Tages der Deutschen Einheit 2021 zu sein. Dann laden wir Sie in die Stadt Händels nach Halle an der Saale ein. Bis bald in Sachsen-Anhalt!

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Reiseland Sachsen-Anhalt – Entdecke das Kernland weltverändernder Ideen

Zum Tag der Deutschen Einheit 2021 laden wir Sie
nach Halle (Saale) ein

Weitere Videos

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Bauhaus-Video

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