IHR GASTGEBER

Willkommen
in Brandenburg

Land der 3.000 Seen

GASTGEBER BRANDENBURG

Brandenburg
lädt ein

Erkunden Sie die EinheitsEXPO in Potsdam –
und danach gleich das schöne Brandenburg

Na klar: Das haben wir uns alles ganz anders vorgestellt. Nach dem großartigen Einheitsfest des Vorjahres in Schleswig-Holstein ist Brandenburg mit großer Leidenschaft in die Vorbereitungen gestartet. Das Jubiläumsfest in Potsdam austragen zu können, war Ehre und Ansporn zugleich. Und dann, mitten in den fortgeschrittenen Planungen, platzte erbarmungslos Corona herein.

Aber wir wären nicht Brandenburg, würden wir nicht direkt die Ärmel hochkrempeln. Die gute Entwicklung unseres Landes in den Jahren der wiedervereinten Republik ist der schönste Beweis dafür. Miteinander haben wir das geschafft. Und was wären wir für Gastgeber, wenn „Wir miteinander“ dieses Gemeinschaftswerk trotz aller Umstände nicht angemessen begehen würden? Kleiner und digitaler als ursprünglich geplant. An 30 Tagen statt an einem Wochenende. Mit verantwortungsvollen Abstand statt fröhlicher Umarmung. Aber ganz bestimmt mit großem Herzen und viel Dankbarkeit.

Deshalb: Sie sind herzlich willkommen! Erkunden Sie unsere Welterbe-Stadt Potsdam und lassen sich verführen zu einer Reise ins Land der Natur- und Kulturschönheiten, mit duftenden Wäldern und erfrischenden Seen und majestätischen Einblicken in die Geschichte.

 

GASTGEBER BRANDENBURG

Brandenburger
Momente aus 30 Jahren

Ein runder Geburtstag ist immer auch Anlass für einen Blick zurück. Wir nehmen Sie mit auf eine Zeitreise durch 30 Jahre Brandenburg

1990

Zur Gründung einen Landesvater

Elf Tage nach der Wiedergründung Brandenburgs am 3. Oktober, finden die ersten Landtagswahlen statt. Bereits am 1. November 1990 leistet Manfred Stolpe vor dem neuen Landtag seinen Amtseid als Ministerpräsident. Ein Neuanfang in Windeseile. Für die Brandenburger ist er Mutmacher. Und er fordert von ihnen Pioniergeist. Nach zweifacher Wiederwahl endet die Ära Stolpe im Juni 2002. Ihm folgt Matthias Platzeck. Stolpe bleibt seiner Heimat Brandenburg und den ostdeutschen Interessen eng verbunden und ist stets gesuchter Ratgeber. In seinen Regierungsjahren wurden die Grundlagen für die gute Entwicklung des Landes geschaffen. Im Dezember 2019 verstirbt er nach schwerer Krankheit im Alter von 83 Jahren.

1991

Aus dem Osten kommt das Licht

Einen Monat nach dem deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrag, wird am 15. Juli in Frankfurt (Oder) die Europa-Universität Viadrina gegründet – mit besonderen Bezügen zum Nachbarn Polen. Gemeinsam mit der Uni Potsdam, der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus und mehreren ebenfalls neu gegründeten Fachhochschulen setzt sie die jahrhundertelange akademische Tradition Brandenburgs fort. 2014 kommt die vierte Universität hinzu: Die Hochschule für Film und Fernsehen wird zur Filmuniversität Babelsberg Konrad-Wolff. Einzigartig in Deutschland. Heute lernen und forschen mehr als 50.000 Studierende aus aller Welt an Brandenburgs 4 Universitäten und 5 Hochschulen. Für sie alle gilt das Motto der Viadrina: Ex oriente lux. Aus dem Osten kommt das Licht.

1992

Kampf ums Überleben

2 Jahre nach der Treuhand-Privatisierung soll das traditionsreiche Chemiefaserwerk in Premnitz geschlossen werden. Kurzerhand besetzen die 2.155 Beschäftigten das Betriebsgelände. 73 Tage lang kämpfen sie um ihre Zukunft. Prominenten Zuspruch erhält die Belegschaft von Sozialministerin Regine Hilde¬brandt. Mit “Mutter Courage“ an der Seite wird der Industriestandort gesichert. Aber Arbeitsplätze gehen verloren. Heute arbeiten noch 525 Beschäftigte bei der Märkischen Faser GmbH. Zugleich ist viel Neues in der Region entstanden. Das gilt auch für das ganze Land: Lange Zeit war die Arbeitslosigkeit erschreckend hoch, viele zogen weg oder mussten völlig neu starten. Inzwischen gibt es in vielen Bereichen Vollbeschäftigung, und Nachwuchskräfte werden dringend gesucht.

1993

21A – Eingangscode in Brandenburgs gute Stube

Sie ist das Schaufenster in die ländliche Mark und der inoffizielle Neujahrsempfang für alle Landsleute und Freunde des Landes: Als die Brandenburghalle 21A auf der Internationalen Grünen Woche im Januar ihre Pforten öffnet, ist Brandenburg das erste der neuen Länder mit einer eigenen Halle unterm Berliner Funkturm. Die Initiatoren landen damit einen Volltreffer. Fortan zieht es jährlich Hunderttausende in Brandenburgs „gute Stube“, die einfach mit dem überzeugt, was Brandenburg auszeichnet: eine moderne Landwirtschaft als wichtigem Wirtschaftsfaktor, eine Produktvielfalt mit starkem Fokus auf die regionale Vermarktung und wachsender Öko-Landwirtschaft, wunderschöne Reiseziele in ländlicher Idylle und Gastfreundschaft für Gaumen und Seele.

1994

Augen geradeaus – Abschied und Neuanfang

380.000 Soldaten, 170.000 Angehörige, 700.000 Tonnen Ausrüstung und Munition. Der Abzug der sowjetischen Truppen ist menschlich und logistisch ein Kraftakt. Friedenspolitisch ist es ein einmaliger Prozess, von dem ganz Europa profitiert. Am 11. Juni verlassen die letzten 5.000 Soldaten ihr Hauptquartier in Wünsdorf-Waldstadt. Für sie ist es nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion ein Aufbruch ins Ungewisse. Für Brandenburg ist es ein Neuanfang in den Beziehungen zu Russland und der Start zum großen Aufräumen: Die Konversionsmaßnahmen dauern Jahre und kosten Millionen. Heute werden mehr als 90 Prozent der einstigen Militärflächen wieder für zivile Zwecke genutzt: Für Wohnen, Gewerbe, Erneuerbare Energie und oft als große Naturschutzflächen.

1995

Naturschutz mit Weitblick

Historisch für den Naturschutz: Im September 1990 beschließt die DDR-Volkskammer in ihrer letzten Sitzung das Nationalparkprogramm. Treffend „Tafelsilber der Deutschen Einheit“ genannt. Dazu gehören in Brandenburg die Biosphärenreservate Schorfheide-Chorin und Spreewald sowie der Naturpark Märkische Schweiz. Doch Brandenburg hat mehr Naturschätze, die es schützen will. Am 29. Juni wird der Nationalpark Unteres Odertal gegründet. Über 10.000 Hektar erstreckt sich die natürliche Flusslandschaft. Anfangs gibt es auch Proteste, denn blühende Landschaften haben sich manche anders vorgestellt. Das aber das ist längst vorbei. Er ist ein Aushängeschild der Region mit sanftem Tourismus und Ökolandwirtschaft. Heute ist er Teil der wertvollen 15 märkischen Großschutzgebiete.

1996

Länderfusion: Brandenburger geben Berlinern den Laufpass

Eine herbe Enttäuschung für die Regierenden, ein wichtiger Tag für die direkte Demokratie: Als am 5. Mai das Ergebnis zum Volksentscheid der Länderfusion klar wird, sieht Brandenburgs Landesvater Manfred Stolpe in der ersten Reaktion einen „Scherbenhaufen“. Ausgerechnet seine Landsleute sind ihm nicht in ein geeintes Bundesland gefolgt (62,7 Prozent Nein-Stimmen), während die Berliner knapp dafür votierten. Aber auch ohne den „Bund fürs Leben“ wir eng kooperiert: Der gemeinsame Verkehrsverbund (VBB), der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB), gemeinsame Gerichte und Landesplanung sind Beispiele für eine gedeihliche Nachbarschaft wie sonst nirgendwo in Deutschland. Denn allen ist bewusst: Brandenburg braucht Berlin und andersherum.

1997

Oderhochwasser – Land Unter – Zusammenhalt oben auf

Hochwasseralarm im Sommer an der Oder. Die Bundeswehr ist sofort großflächig im Einsatz. Mit 30.000 Soldaten, 50 Hubschraubern, 2.500 Lkw und Spezialmaschinen sowie 8,5 Millionen Sandsäcken stemmen sich die Soldaten, Feuerwehren, Hilfsorganisationen und Tausende Freiwillige gegen die Wassermassen. Trotzdem ist in der Ziltendorfer Niederung der Deich nicht zu halten. 170 Häuser und 77 Hektar Land stehen rasend schnell unter Wasser. Die Naturkatastrophe schweißt die Brandenburger zusammen. Die Betroffenen erfahren eine Welle der Hilfsbereitschaft aus Ost und West. Und Botschafter vom Kampf gegen die Wassermassen wird auf allen Kanälen der damalige Umweltminister Matthias Platzeck, der von den Medien schnell zum „Deichgrafen“ ernannt wird.

1998

Eine Minderheit macht Brandenburg reich – Serby wobogaśuju Bramborsku

Seit 1500 Jahren sind die Sorben/Wenden in der Lausitz heimisch. Die nationale Minderheit hat ihre eigene Sprache und ihre vielfältige Kultur bewahrt. Seit 2014 zählt das sorbisch/wendische Brauchtum zum immateriellen Kulturerbe. Brandenburg unterstützt sie dabei, ihre Identität zu wahren und weiterzuentwickeln. So erlangt die Stiftung für das sorbische Volk 1998 durch einen brandenburgisch-sächsischen Staatsvertrag Rechtskraft und Sicherheit über ihre finanziellen Rahmenbedingungen. Ein geschütztes Siedlungsgebiet, zweisprachige Bildung, öffentliche Zweisprachigkeit, Beauftragte auf Landes- und Kommunalebene sowie die politische Beteiligung der Minderheiten sind einige wesentliche Schwerpunkte dieser Arbeit.

1999

Brandenburgs Mann für alle Fälle

Der typische Brandenburger ist unerschütterlich, grundbescheiden und entschieden wortkarg. So wie der Mann auf dem Bild: Horst Krause spielt Horst Krause und damit hat der ORB (später RBB) einen Volltreffer gelandet. 1999 übernimmt der Deutsche Filmpreisträger im Brandenburger Polizeiruf 110 die Ermittlungen. An der Seite von Wanda Rosenbaum (Jutta Hoffmann) startet er eine Bilderbuchkarriere. Die Menschen lieben den grummeligen Ordnungshüter mit dem großen Herzen. Der gelernte Dreher, der schon in der DDR auf Bühne und Leinwand glänzt, verkörpert märkisches Heimatgefühl wie kein Zweiter. In 25 Folgen und sieben Krause-Filmen steigen Millionen Zuschauer zu Polizeihauptmeister Krause in den Beiwagen und knattern seelenruhig über Brandenburgs Alleen.

2000

Fußballwunder: Energie Cottbus stürmt in die Bundesliga

Kurz nach der Jahrtausendwende stehen Brandenburg und die Lausitz Kopf. Drei Jahre nach dem sensationellen Einzug ins DFB-Pokalfinale sorgt der FC Energie Cottbus für das nächste Fußball-Wunder: Mit einem 2:0 am letzten Spieltag gegen den 1. FC Köln wird in die 1. Bundesliga gestürmt. Das vorläufige Finale eines furiosen Erfolgsweges, der den FCE unter Kulttrainer Eduard Geyer in nur drei Jahren von der Regionalliga ins Oberhaus führt. Dort spielen die Rot-Weißen insgesamt 6 Spielzeiten und lehren mit Fußballfesten auch die Großen das Fürchten. Ob Bayern, Dortmund, Schalke oder Hertha: Alle haben mindestens einmal das Nachsehen in Cottbus. Heute steht der FCE etwas tiefer. Aber in Cottbus sind alle sicher: Wir kommen wieder!

2001

Gegen das Vergessen

Beschämende Bilder gehen von Brandenburg 1992 um die Welt. Wenige Tage nach dem Besuch von Israels Ministerpräsidenten Jitzchak Rabin verüben Neonazis in der Gedenkstätte Sachsenhausen einen Brandanschlag auf die Baracken 38 und 39, in denen das mörderische NS-Regime jüdische Häftlinge einpferchte. Der ideelle Schaden ist immens. Restauration und Wiederaufbau dauern Jahre. 1997 eröffnet in Baracke 38 eine Ausstellung über jüdische Häftlinge im KZ Sachsenhausen. Hinter Glas bleiben Brandspuren als Exponat. 2001 kehrt Baracke 39 als Museum zurück, mit einer Ausstellung zum „Alltag” der Häftlinge. Ein Meilenstein in der Erinnerungsarbeit Brandenburger Gedenkstätten und ein klares Signal gegen das Vergessen.

2002

Von Babelsberg in die Filmtheater der Welt: „Der Pianist“ kommt in die Kinos

Von der Telenovela bis zum Oscarprämierten Meisterstück: Die Babelsberger Filmstudios sind seit über hundert Jahren die Brandenburger Traumfabrik. Hier werden aus großartigen Ideen Filme und Serien, die auf Leinwand und Bildschirm Millionen Menschen berühren. 2002 erscheint „Der Pianist“. Der Film ist nur ein Beispiel, aber ein besonders wichtiges: Roman Polanskis Meisterwerk über das Überleben des polnischen Pianisten und Komponisten Władysław Szpilman im Warschauer Ghetto erringt drei Oscars – „Beste Regie“, „Bester Hauptdarsteller“ für Adrien Brody und „Bestes adaptiertes Drehbuch“. Selbst für die erfolgsverwöhnten Babelsberger Filmstudios ist das ein ganz besonderer Moment.

2003

Aus SFB und ORB wird RBB

Zwei Länder – ein Sender: Mit der Gründung des RBB (Rundfunk Berlin-Brandenburg) aus ORB und SFB am 1. Mai entsteht der gemeinsame Landesrundfunk. Zwei unterschiedliche Welten kommen zusammen, hier treffen sich Lebenserfahrungen und Themen aus Ost und West, aus der Stadt und vom Land. Eine Bevölkerung –Zuhörer, Zuschauer und Nutzer – die es vielfältiger in keiner Region in Deutschland gibt. Dazu Journalisten und Mitarbeiter aus zwei Sendern mit unterschiedlichsten Berufs- und Lebenserfahrungen. Hier findet zusammen, was zusammengehört: Brandenburg und in seiner Mitte die größte märkische Stadt – Berlin. Organisiert und geleitet wurden die Fusionsjahre von Intendantin Dagmar Reim, der ersten Frau an der Spitze einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt in Deutschland.

 

2004

Eine Rettende Idee – Brandenburg wagt den Sprung ins tropische Wasser

2002 platzt der hochfliegende Traum von Luftschiffen made in Brandenburg. CargoLifter ist pleite. Was bleibt, ist ein architektonisches Wunderwerk: In Krausnick, mitten auf dem platten Land, steht auf 360 mal 200 Metern die größte freitragende Halle der Welt. Leer! Doch eine rettende Idee wird gefunden – und die ist spritzig und erfrischend zugleich. Am 19. Dezember 2004 öffnet das „Tropical Islands“ seine gigantischen Tore. Ein künstlicher Regenwald mit Südsee und Lagune. Ausgelegt für bis zu 6.000 Besucher am Tag. Das Wasser mit 31 Grad angenehm warm, doch das wirtschaftliche Risiko erneut groß. Aber diesmal klappt es: „Tropical Islands“ blüht immer weiter auf, gibt vielen Arbeit und wird zum wahren Touristeneldorado.

2005

Brandenburg steht auf

Es ist eine Schande. Jedes Jahr pilgern Rechtsextremisten aus ganz Deutschland zum sogenannten „Heldengedenken“ auf den Waldfriedhof nach Halbe. Die Kriegsgräberstätte droht zum Wallfahrtsort für Neonazis und Ewiggestrige aus ganz Europa zu werden. Doch am 12. November 2005 werden sie gestoppt. 2.200 Menschen stellen sich ihnen friedlich in den Weg. Mit dem „Tag der Demokraten“ verhindert ein breites Aktionsbündnis den braunen Spuk. 2006 sind es sogar 10.000 Menschen, die gemeinsam „Naziträume platzen lassen“. Der Tag wird zum Wendepunkt. Das 1998 beschlossene Handlungskonzept „Tolerantes Brandenburg“ trägt Früchte. Der Schulterschluss von Politik, Justiz und Zivilgesellschaft ist Brandenburgs wichtigste Grundlage im Kampf gegen Rechtsextremismus und Gewalt.

2006

Brandenburgs Gartenschauen – das Double von Rathenow

Ein Brandenburger Dünger, der ganze Städte erblühen lässt, wird 2006 in Rathenow ausgebracht: Nach Luckau (2000) und Eberswalde (2002) ist die Stadt der Optik Gastgeberin der 3. Landesgartenschau. Zwischen April und Oktober pilgern 500.000 Gäste in den neuen Optikpark, bewundern märkische Gärtnerkunst und die positive Stadtentwicklung. Mit den Lagas entstehen Anziehungspunkte, die über das Veranstaltungsjahr hinaus Impulse für Stadtentwicklung und Beschäftigung setzen. Dabei ist Rathenow sogar das „Double“ gelungen: 2015 war der Optikpark auch einer der Schauplätze der Bundesgartenschau in der Havelregion. Die mehrfach geschwungene Weinbergbrücke zeugt markant davon. Die jüngste Gartenschau war 2019 in Wittstock („Grüne Bürgerstadt“).

2007

Taktgeber mit sonnigem Gemüt

„Neblig, dunkel und kalt“ ist Howard Griffiths‘ erste Begegnung mit Frankfurt (Oder). Dafür erscheint dem Stardirigenten das Brandenburger Staatsorchester an jenem Tag wie ein „schöner Leuchtturm“. Es ist Liebe auf dem ersten Ton. Elf Jahre schwingt Howard Griffiths als Generalmusikdirektor den Taktstock. Die Frankfurter verzaubern Klassikfans zwischen Elbe und Oder und spielen auch international groß auf. Das Publikum liebt den Maestro, der mit seinem feinen britischen Humor jeden Konzertsaal mit Sonne flutet. Besonders schön klingt das einmal im Jahr in Brandenburgs musikalischster Klosterruine – beim Musiksommer in Chorin.

2008

Landmarke der Strukturentwicklung

Ein markantes Symbol für den Wandel der Lausitz vom Bergbaurevier zur modernen Energie- und Tourismusregion: Errichtet wird der „rostige Nagel“, wie die Einheimischen das neue Markenzeichen nennen, als eines von 30 Projekten der Internationalen Bauausstellung (IBA 2000-2010). Er erfährt schon im Bau und erst recht nach der Eröffnung große Aufmerksamkeit. Einerseits wegen der außergewöhnlichen Architektur als 30 Meter hohe, begehbare Skulptur. Und natürlich wegen der fantastischen Aussicht über Europas entstehende größte Seenkette in früheren Braunkohle-Tagebauen. Gipfelstürmern erzählt die Landmarke von der 150-jährigen Industrietradition und dem Kampf der Lausitzer um eine gute Zukunft nach der Kohle.

2009

Naturschutz statt Bombenplatz: Kyritz-Ruppiner Heide wird befreit

Ein Jubelschrei hallt durch die Kyritz-Ruppiner Heide im Brandenburger Nordwesten. Seit 1992 haben sich die Menschen der Region unter dem Dach der Bürgerinitiative „Freie Heide“ zu Tausenden den Plänen der Bundeswehr entgegengestemmt, das Areal nach Abzug der russischen Streitkräfte weiter militärisch zu nutzen. Nun lenkt die Bundesregierung ein und lässt die Pläne für Europas größten Bombenabwurfplatz fallen. Heute entsteht zwischen Kyritz, Wittstock, Rheinsberg und Neuruppin in der Obhut der Heinz-Sielmann-Stiftung ein einzigartiges Ökosystem. Das Gebiet ist mit 12.000 Hektar Europas größte unzerschnittene Heidefläche und gehört wegen ihrer Bedeutung für den Naturschutz zur Nationalen Naturerbefläche.

2010

Potsdamer Turbinen erklimmen Europas Fußball-Thron

Es sind nicht Jogis Jungs in Südafrika, sondern die Frauen von Turbine Potsdam im spanischen Getafe, die 2010 für den großen deutschen Fußballtitel sorgen. Im Finalkrimi der erstmals ausgetragenen Womens Champions League liefern sich die „Torbienen“ um Trainerlegende Bernd Schröder einen packenden Verteidigungskampf mit dem französischen Meister Olympique Lyon. Als nach torlosen 120 Minuten per Elfmeterschießen entschieden werden muss, geht im Meisterteam von Anja Mittag, Fatmire Bajramaj (heute Alushi) & Co. ein junger Stern auf. Die erst 17-jährige Torhüterin Anna Felicitas Sarholz trägt mit zwei parierten Schüssen und einem selbst verwandelten Elfer entscheidend zum bis heute größten Triumph der Potsdamerinnen bei.

2011

Im Dienst der Menschheit – Brandenburger Spitzenforschung

Die Welt ist erschüttert. Am 26. Dezember 2004 verursacht ein starkes Seebeben im Indischen Ozean einen riesigen Tsunami. Mehr als 230.000 Menschen sterben, 1,8 Millionen sind obdachlos. Das Ausmaß der Naturkatastrophe sorgt für eine Welle weltweiter Solidarität. Unter Federführung des Geoforschungszentrums Potsdam erarbeitet ein internationales Wissenschaftsteam ein Frühwarnsystem. Es soll Erdbeben im Meeresboden so schnell wie möglich erkennen. Mehr als 300 Seismometer, Pegelstationen und GPS-Empfänger liefern entsprechende Daten. 2008 geht das System in den Testbetrieb. Am 29. März 2011 wird es offiziell an Indonesien übergeben. Hochmoderne Technologie entwickelt in Brandenburg zum Schutz der Bevölkerung am anderen Ende der Welt.

2012

BER-Eröffnung: Gehofft, verschoben – und jetzt klappts…

Bei Roland Emmerich geht in “2012” die Welt unter. Brandenburg und Berlin geht es im Frühsommer ähnlich. Wenige Tage vor der geplanten Eröffnung des wichtigsten Infrastrukturprojekts Ostdeutschlands wird klar: Der Airport BER in Schönefeld kann nicht durchstarten. Die Brandschutzanlage, genannt „das Ungeheuer“, kann nicht abgenommen werden. Und es gibt noch mehr gravierende Probleme. Ministerpräsident Matthias Platzeck ist darüber „stinksauer“. Und es geht nicht nur ihm so. Acht Jahre später ist es endlich soweit: Am 31. Oktober 2020 wird der BER eröffnet. Brandenburg und Berlin – inzwischen führende Regionen der Luft- und Raumfahrtbranche in Deutschland und Europa – bekommen endlich ihr angemessenes Tor zur Welt.

2013

Ehrenamtlich Engagierte – Rückgrat der Gesellschaft

Der 16. April ist ein guter Tag für´s Ehrenamt: Ministerpräsident Platzeck verleiht die ersten 50 Ehrenamtskarten des Landes. Engagierte erhalten damit Vergünstigungen in Einrichtungen und bei Veranstaltungen. Die Karten – seit 2017 Ehrenamtskarte Berlin-Brandenburg – gehören zur Kultur der Anerkennung des Ehrenamts. Bereits seit 2007 wird der „Ehrenamtler des Monats“ ausgezeichnet, Engagierte werden zum „Tag des Ehrenamts“ eingeladen und es gibt den Freiwilligen-Pass. Mehr als 840.000 Brandenburgerinnen und Brandenburger sind im Ehrenamt aktiv, rund ein Drittel der Bevölkerung! Das ist gelebtes Miteinander und der Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält.

2014

Ein roter Adler muss es sein

Im Landtag wird ab und zu gestritten, manchmal sogar bevor er fertig ist. Seit 1991 tagen Brandenburgs Abgeordnete im Backsteingemäuer auf dem Brauhausberg. Es ist alt und marode. 2005 ist klar: Ein neuer Landtag muss her! Der Weg dahin ist lang. Erst wird gestritten, wo der Neubau stehen, dann wie er aussehen soll und am Ende wie viel er kosten darf. Letztlich entsteht in 4 Jahren Bauzeit für 120 Mio. Euro ein weitgehend originalgetreuer Nachbau des Stadtschlosses in Potsdams historischer Mitte. Im Januar wird Deutschlands modernster Landtag eröffnet. Ein Besuchermagnet und echter Hingucker, darin sind sich alle einig. Streit gibt es nur noch um den weißen Adler im Plenarsaal. Der wird im Frühjahr abgehängt. Am Rednerpult landet ein neuer Adler. Ganz in Rot!

2015

Willkommenskultur: Mit Herz und wachem Verstand

Viele Geflüchtete kommen nach Deutschland – auch nach Brandenburg. Hier sollen sie Sicherheit haben – und willkommen sein, solange sie nicht in ihre Heimat zurückkönnen. Das ist für alle Beteiligten eine große Herausforderung, die auch gesellschaftliche Konflikte zur Folge hat. „Willkommen“ drückt die positive Grundhaltung gegenüber Zuwanderern aus und „Kultur“ verlangt nach sozialen Techniken, nach einer Verankerung der positiven Grundhaltung im Alltag, damit „Willkommenskultur“ gelebt wird. Dafür hat das Land das „Bündnis für Brandenburg“ geschaffen. Ziel ist es, mit Kopf, Herz und Hand dafür zu sorgen, dass die Integration der vor Gewalt und Krieg Geflüchteten gelingt. Viele Brandenburger leben das mit großem Engagement.

2016

Die Goldfischer aus Brandenburg

Ob Radsprint, Turnen, Boxen, Ringen oder Parasport: Das Sportland Brandenburg hat seit jeher auch auf höchster internationaler Bühne ordentlich was zu bieten. Mit Abstand am erfolgreichsten sind jedoch die märkischen Athletinnen und Athleten auf dem Wasser. So wie bei den jüngsten Olympischen Spielen in Rio de Janeiro, wo die Potsdamer Kanu-Crew um Dreifach-Olympiasieger Sebastian Brendel allein fünf Medaillen einfährt, haben die märkischen Boote fast traditionell eine handbreit Edelmetall unterm Kiel. Unübertroffen ist und bleibt die Brandenburgerin Birgit Fischer, die bei sechs Olympiaden zwischen Moskau 1980 und Athen 2004 acht Gold- und vier Silbermedaillen sammelt und damit bis heute die erfolgreichste deutsche Olympionikin ist.

2017

Barberini – der Magnet für Kulturliebhaber

Hasso Plattner beschäftigt sich mit Design Thinking, also mit Weiterdenken. In Potsdam setzt er das praktisch um: Was Friedrich der Große einst nach römischem Vorbild errichten ließ, denkt er weiter, erbaut es völlig neu und eröffnet es im Januar 2017: Aus dem Palais Barberini wird das Museum Barberini direkt neben dem Landtag. Zum Start sind 170 Werke weltberühmter Impressionisten und Maler der Moderne zu sehen. Die Resonanz ist überwältigend. Nicht nur Kanzlerin Angela Merkel findet lobende Worte, auch Ministerpräsident Dietmar Woidke schwärmt vom „Neuen Juwel im Herzen Potsdams“. Wer einmal dort gewesen ist, kann die Euphorie verstehen. Das Barberini ist nicht nur architektonisch und städtebaulich inspirierend, auch die wechselnden Ausstellungen locken Kunstinteressierte aus aller Welt.

2018

Ein Sommer für Helden

Der bange Blick auf die Wettervorhersage wird für viele Brandenburger 2018 zum täglichen Ritual. Es ist ein historisch heißer Sommer, extrem trocken und lang. Die Waldbrandgefahr ist hoch. Nach wochenlangen Einsätzen spitzt sich die Lage im Juli und August dramatisch zu. Mehrfach brennen alte Truppenübungsplätze. In Fichtenwalde sitzen Bewohner auf gepackten Taschen. Drei Wochen später werden Tiefenbrunnen, Klausdorf und Frohnsdorf evakuiert. Hunderte Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, Polizei und Bundeswehr aus ganz Brandenburg und anderen Bundesländern kämpfen bis zur Erschöpfung. Rund 900 Hektar Wald werden allein bei diesen Bränden zerstört. Ernsthaft zu Schaden kommt zum Glück niemand. Und am Ende feiert Brandenburg seine Heldinnen und Helden. Es sind wieder Wochen großer Solidarität.

2019

Gewinnerregion – Aufwärts mit Wirtschaft und Beschäftigung

Am 13. November sorgt Tesla-Chef Elon Musk weltweit für Furore: Der US-Elektroautoproduzent will in Brandenburg ab Sommer 2021 E-Autos produzieren. Mehrere tausend neuer Arbeitsplätze sind vorgesehen. Die Nachricht passt zu Brandenburgs erworbenen Ruf als innovativer Wirtschaftsregion. Ziel ist, Wirtschaftswachstum und Klimaschutz zu verbinden. Brandenburg hat Know-How, Fachkräfte, Platz und viel erneuerbare Energie. Es kann Gewinnerregion werden. Das verdankt es den vielen Klein- und Mittelständlern und den Großen wie Rolls-Royce, BASF, Arcelor Mittal, Riva oder Leipa – und natürlich den Beschäftigten. Mit der Wirtschaftskraft sinkt die Arbeitslosigkeit. Die Quote liegt bei rund 6 Prozent. Einst waren es weit über 20 Prozent.

2020

Abschied von der Kohle – ein historischer Beschluss

Die Gesetze von Bundestag und Bundesrat am 3. Juli markieren den Anfang vom Ende der Braunkohle (auch) in der Lausitz. Der Kohleausstieg und die Strukturstärkung der Reviere in den vier deutschen Kohleländern sind beschlossene Sache. Zugleich ist es der Start in eine klimaneutrale Zukunft. Der Bund unterstützt den Wandel mit insgesamt 40 Mrd. Euro. Brandenburg erhält für „seine“ Lausitz 10,3 Mrd. Euro. Nun haben die Menschen eine Perspektive. Die Richtung gab die Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ bereits 2019 vor. Und ganz klar: Die Lausitz soll – auch mit innovativer Wissenschaft und Forschung – eine starke Energie-und Wirtschaftsregion bleiben. Hier soll die Verbindung von Wirtschaftswachstum und Klimaschutz gelingen.

TAG DER DEUTSCHEN EINHEIT 2020

Brandenburg
springt

Seit 30 Jahren brechen wir auf zu neuen Ufern. Und auch in
Zukunft wagen wir den Sprung nach vorn. Traust du dich auch?

Das Land Brandenburg präsentiert sich zum 30. Tag der Deutschen Einheit unter dem Motto „Auf zu neuen Ufern – Seit 30 Jahren und auch in Zukunft“ und zeigt wie viel Innovationskraft, Kreativität und Wasserreichtum in ihm steckt. Mit der Aktion „Brandenburg springt!“ lädt das Bundesland alle Brandenburgerinnen und Brandenburger dazu ein, mit uns „zu neuen Ufern aufzubrechen“ und Tag der Deutschen Einheit mit einem mutigen Sprung in die Zukunft zu feiern.

Zeigen Sie uns, wieviel Sprungkraft in Brandenburg steckt!

Machen Sie mit und zeigen Sie uns Ihren mutigen Sprung. Als Foto oder als kurzes Video. Ob in den See oder ins Freibad, in den Pool oder ins Planschbecken – auch die Regenpfütze kann es sein. Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Die ersten individuellen Freudensprünge haben uns bereits erreicht. Wir freuen uns auf viele weitere! Nutzen Sie einfach das Hashtag #brandenburgspringt und springen Sie mit uns in eine erfolgreiche Brandenburger Zukunft.

Alle Informationen zu der Aktion „Brandenburg springt!“ finden Sie unter:

www.brandenburgspringt.de

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Sie können das Video unter diesem Link auf YouTube ansehen, wenn sie möchten.

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GASTGEBER BRANDENBURG

Auf zu neuen Ufern

*Seit 30 Jahren und auch in Zukunft

Brandenburgs Gewässerreichtum ist das Herzstück der Gastgeber-Präsentation. Es erzählt von vielen neuen Ufern aber auch vom Geist des Aufbruchs, der seit der Wiedervereinigung vor 30 Jahren so viel möglich gemacht hat. Ob an den neuen Marinas im Lausitzer Seenland, attraktiven historischen Innenstädten an Spree und Havel oder modernen Binnenhäfen in den Wirtschaftszentren. An den märkischen Wassern verbindet sich die die natürliche Schönheit des Landes mit dem Optimismus und Tatkraft seiner Menschen.

Im Zentrum der Brandenburg-Präsentation auf dem Potsdamer Alten Markt entsteht inmitten historischer Architektur ein (künstlicher) See. Umrahmt von Strand und schilfbewachsenen Bereichen soll er Lust auf eine Entdeckungsreise durch Brandenburg machen. Am anliegenden Brandenburger Hausboot können die Blicke von der Bootsterrasse aus über Symbole und Gegenstände schweifen die aus der jüngeren Geschichte und dem Leben hierzulande berichten.

Ergänzend stellen sich verschiedene Partner des Gastgeberlandes mit vielfältigen Exponaten vor. So werden zum Beispiel der Aufbau eines Hochwasserschutzdeiches und Deutschlands schnellstes Elektroflugzeug zu bewundern sein. Was die Schwalbe von Schwester Agnes mit flächendeckender Gesundheitsversorgung und die Freilandhaltung von Tieren mit Prenzelberger Ökoläden zu tun haben, werden Brandenburger ihren Gästen mit Leidenschaft näherbringen. Also setzen Sie Ihren Fuß auf unseren Steg, der alle Stände miteinander verbindet über die Ausstellungsfläche führt. Sie wird über die Zeit der EinheitsEXPO so manche Überraschung bereithalten.

Bundesverband MVZ

Wie die Poliklinik als MVZ in den Westen kam und was die Schwalbe von Schwester Agnes mit der heutigen Gesundheitsversorgung zu tun hat, erfahren Sie bei uns.

Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz

Brandenburgs neue, wilde und gezähmte Ufer aus der Vogelperspektive: von Ereignisorten der Hochwasser an Elbe und Oder zu Glücksorten in den Nationalen Naturlandschaften des Landes.

pro agro e.V.

Wo macht man genussvolle Entdeckungen? Welche Wege gehen Lebensmittel? Wie viele Schritte machen Tiere in Freilandhaltung und wer steckt hinter diesen Geschichten? Natürlich Brandenburg!

Rolls Royce

Frei nach dem diesjährigen Motto bricht auch Rolls-Royce mit der Elektrifizierung der Luftfahrt zu neuen Ufern auf. Wie das aussieht und welche Rolle Brandenburg spielt, zeigen wir vor Ort.

TMB

Die touristischen Angebote des Landes präsentieren die Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH, die zwölf Reiseregionen und der Partner my molo. Eine gemeinsame Aktionsfläche lädt zum Ausruhen, Informieren und Mitmachen ein.

DigitalAgentur Brandenburg

Wie lassen sich Landluft und New Work vereinbaren? Die DigitalAgentur Brandenburg zeigt im “Arbeitszimmer” des Hausbootes die Zukunft des digitalen Arbeitens heutzutage.

TAG DER DEUTSCHEN EINHEIT 2020

Ihr Wunsch
für Brandenburg

Gemeinsam mit Euch wollen wir zu neuen Ufern aufbrechen. Was ihr euch und unserem Land für die nächsten 30 Jahre wünscht, könnt ihr hier oder über den Briefkasten unseres Hausbootes mitteilen.
Wir freuen uns!

Falko Amberg
Ich wünsche mir für Brandenburg, dass wir möglichst schnell den sozialverträglichen Kohleausstieg schaffen, die betroffen Menschen später sagen können: ‚Ja, ich konnte mir eine neue Zukunft aufbauen.‘ und dass wir stets optimistisch bleiben 😉
Ralph
Ich wünsche mir, das Brandenburg noch weltoffener wird und trotzdem bodenständig und unaufgeregt bleibt
Anja
Als stolzer Besitzer eines Gartens am Storkower See wünsche ich mir für Brandenburg, dass es in Zukunft zwar noch mehr Besucher aus Deutschland und der Welt anzieht, aber trotzdem seine wundervolle Natur bewahren kann.
Teferie